Andacht
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Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (
2. Timotheus 1,10)

Ostern heißt: Jesus ist nicht tot geblieben, sondern zu neuem, ewigem Leben auferstanden. Ostern ist das größte Fest der Christenheit, weil wir ohne die Auferstehung von Jesus nicht zu ihm beten könnten und weil wir selber sonst keine Hoffnung auf ewiges Leben hätten.
Ostern ist nicht nur das wichtigste Fest der Kirche, die Auferstehung ist auch die komplizierteste Tatsache in der Bibel. Wie kann man sich die Auferstehung von den Toten vorstellen? Die Bibel nennt uns einen Vergleich:

Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden.
Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. (2. Korinther 5,1-4)

Auferstehung ist wie ein Umzug. So wie man erst eine neue Wohnung anguckt, einen Mietvertrag unterschreibt und dann einzieht, so entscheiden wir Christen uns für Christus, bekommen durch Glauben und Taufe den Mietvertrag und können sicher sein: Nach dem Tod kommt der Umzug - in die Traumwohnung.

Die Auferstehung ist wie ein Umzug in eine andere Stadt, in das himmlische Jerusalem.

Gute Umzugsvorbereitungen wünscht Ihnen

 Ihr Pfarrer Sebastian Führer